
Buchtipp

Ein sehr lohnenswertes Projekt, bei uns hier in Bayern!
Isegrim – Sinnbild des Bösen?
Pinselohr – der hinterhältige Schleicher?
Meister Petz – gutmütiger Souverän tiefdunkler Waldwildnis?
Nein, ganz so einfach ist es nicht. Und manchmal doch.
Die Mythen um Bär, Wolf und Luchs erschließen sich nicht
auf den ersten Blick.
Seit Menschen Nutztiere halten, haben sie die großen Raubtiere bekämpft.
Freie Weidewirtschaft und Beutegreifer gehen nicht zusammen. Deshalb sind Bär, Wolf und Luchs vor etwa 200 Jahren aus unseren Wäldern verschwunden.
Als erster: der Luchs. Aus dem tschechischen Böhmerwald sind einige Tiere
in den Bayerischen Wald gekommen und haben sich dort angesiedelt.
Aus Polen sind Wölfe in die Oberlausitz eingewandert, schon sind es mehrere Rudel. Und sogar der Bär hat schon mal in Bayern vorbeigeschaut.
Also bessere Zeiten für die einst Verfemten und Verfolgten?
Manche Anzeichen stimmen optimistisch: Immer mehr Menschen wollen den Artenschwund
nicht mehr hinnehmen und engagieren sich für Tiere, auch für solche, die Probleme bereiten. Nutztiere lassen sich meist erfolgreich schützen. Und natürliche Beutetiere gibt es reichlich in unseren Wäldern. Aber die industrielle Entwicklung frisst Lebensraum, ein immer dichteres Fernstraßennetz zerschneidet die großen Waldgebiete, und der Mensch dringt auch in
die letzten ruhigen Winkel vor.
Große Beutegreifer sind sehr anpassungsfähig. Sie hätten sonst nicht so lange überlebt. Ihre Rückkehr in unser Land ist möglich, birgt aber Konflikte.
Wie wir Menschen mit diesen Konflikten umgehen – darin liegen Gefahr und Chance für Bär, Wolf und Luchs.
Die 18-seitige Broschüre, herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt
und Gesundheit, ist informativ und sehr empfehlenswert!
www.stmug.bayern.de > Umwelt-Informationen
Download der Broschüre hier: »Die großen Vier« (PDF-Datei)
Vom Umgang mit Bär, Wolf und Luchs!
Es klingt unglaublich, aber es ist bittere Realität. Für viele Haiarten ist es bereits eine Sekunde nach 12. Nach einer Nordatlantik-Studie der Dalhousie Universität, Halifax sind in den letzten 6 Jahren durchschnittlich 80% aller Hochseehaie verschwunden – gejagt, gefangen, gefinnt! Und verschwunden heißt in diesem Falle – für immer! Denn die geringe Vermehrungsrate der Haie, kombiniert mit dem immensen Fangdruck der Fischereiindustrie, lässt den Beständen keine Chance sich zu regenerieren bzw. auch nur zu verschnaufen. Geschätzte 200 MillionenHaie werden
weltweit getötet – 500.000 jeden Tag –und meist auf unbeschreiblich grausame Art und Weise. Ein dramatischer Raubau an den Hai-Populuationen und ein nicht mehr wieder gut zu machender Einschnitt in das größte Ökosystem der Welt – mit weitreichenden und dramatischen Folgen.
www.sharkproject.org
DVD Empfehlung ![]()